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Oktober 1, 2017 / Siemens Healthcare GmbH
Siemens Healthineers stellt Applikation TrueFusion zur Behandlung struktureller Herzerkrankungen vor

Siemens Healthineers stellt TrueFusion vor, eine Applikation, die Ultraschall- und Angiographie-Bilder überlagert. TrueFusion ist ab sofort auf der neuen Version 5.0 von Acuson SC2000, einem Ultraschallsystem für kardiovaskuläre Untersuchungen, verfügbar.
Die Fusionsbildgebung aus Angiographie und Ultraschall kann kardiologische Teams insbesondere während der Eingriffe zur Therapie struktureller Herzerkrankungen unterstützen. Mit umfassenden Bildgebungsanwendungen, wie TrueFusion, zusätzlich zu Lösungen für Labor- und Point-of-Care-Diagnostik sowie Applikationen für die Therapieführung, IT und Dienstleistungen, führen die Innovationen von Siemens
Healthineers zu besseren Ergebnissen bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei geringeren Kosten.
Fusionsbildgebung für Eingriffe bei strukturellen Herzerkrankungen
Die Möglichkeiten zur Behandlung struktureller Herzerkrankungen entwickeln sich gegenwärtig sehr schnell weiter. Bei den dabei üblichen minimalinvasiven Eingriffen kommen verstärkt multimodale Bildgebung und interdisziplinäre klinische Teams zum
Einsatz. Um eine strukturelle Herzerkrankung zuverlässig zu diagnostizieren und die komplexen Eingriffe durchzuführen, müssen die klinischen Teams in Echtzeit detaillierte Bildgebungsinformationen in einer gemeinsamen Ansicht erhalten, um sich in den Organen des Patienten orientieren zu können. Dabei ist es besonders wichtig, dass Weichgewebe und
Blutflussinformationen aus der Echokardiographie sowie 2D-Bildgebungsinformationen aus der Fluoroskopie in Echtzeit gleichzeitig vorliegen. Um die fusionierten Bilder zu erzeugen, sendet die Applikation TrueFusion anatomische
und funktionale Marker sowie Herzklappenmodelle vom True Volume TEE-Schallkopf für die transösophageale Echographie des Acuson SC2000 an das Angiographiesystem Artis mit
PURE. Dabei werden die Ultraschallinformationen mit den Live-Fluoroskopiebildern aus der Navigation überlagert. Die Position des True Volums TEE-Schallkopfs wird während der fluoroskopischen Bildgebung mit Hilfe intelligenter Algorithmen registriert und immer wieder automatisch aktualisiert. Dem klinischen Team werden so während der Intervention schnell und sicher ultraschallbasierte Strukturen bereitgestellt. Mit Hilfe von TrueFusion können Echokardiographen und Chirurgen nicht nur anhand einer
gemeinsamen Ansicht besser miteinander kommunizieren. Sie erhalten auch eine intuitivere anatomische Orientierung bei komplexen Eingriffen. Außerdem gibt die Fusionsbildgebung den klinischen Teams die Möglichkeit, den Kontrastmitteleinsatz zu
reduzieren, die Eingriffsdauer zu verkürzen und die Strahlenbelastung für den Patienten und das Personal zu minimieren.
„Mit einem der breitesten Portfolios für Diagnostik, Therapie und Nachsorge kardiovaskulärer Erkrankungen unterstützt Siemens Healthineers die Optimierung klinischer Behandlungspfade“, sagt Philipp Fischer, Leiter Cardiology bei Siemens Healthineers. „Die interventionellen Verfahren und Technologien für strukturelle Herzerkrankungen entwickeln sich in hohem Tempo weiter. Dafür liefern wir Daten- und Bildintegration zur Unterstützung der klinischen Entscheidungsfindung und Therapieführung in Echtzeit.“