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Verbands-News

Oktober 3, 2018 / GHE
Saudi-Arabien und Iran im Fokus bei der GHE Herbsttagung

Die German Healthcare Export Group e. V. (GHE) hat am 26./27.9.2018 in Baden-Württemberg in Steinheim/Murr getagt. Als Gastgeber präsentierte die PROTEC GmbH & CO. KG den GHE-Mitgliedern das Unternehmen in Oberstenfeld mit seiner gesamten Produktpalette in der Radiologie.

Länderschwerpunkt MENA-Staaten – Länder mit großem Potential
Drei Experten haben ihre Einschätzungen zu den Märkten der MENA-Region (Saudi-Arabien, Iran und Ägypten) gegeben. In Saudi-Arabien werde der Bedarf im Gesundheitsmarkt steigen. Treiber seien neben Bevölkerungswachstum die Alterung der Gesellschaft und die Verbreitung chronischer Erkrankungen, so Dr. Kim J. Zietlow (via Skype), stellv. Delegierter der Deutschen Wirtschaft für Saudi-Arabien, Riad. In Ägypten kommen bei einem Marktvolumen für Medizintechnik von ca. 800 Millionen US-Dollar fast 40% der Medizintechnikprodukte aus Deutschland, sagte Andreas Pfister, Leiter Länderbereich Naher und Mittlerer Osten bei der Baden-Württemberg International (bw-i). Es seien 26 neue Krankenhäuser geplant. Pfister sieht gute Lieferchancen für onkologische und radiologische Hightech-Ausrüstung sowie hochspezialisierte Einwegartikel. Michael Tockuss, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Deutsch-Iranische Handelskammer e. V., Hamburg sieht im iranischen Medizintechnikmarkt ein Potential von 1,7 Mrd. Euro. Das Land benötigt nach Jahren unter Sanktionen weitreichende Investitionen in Infrastruktur. Der Iran werde seiner Meinung jedoch nie ein Land für schnelles Geschäft sein. Es zählen langjährige Geschäftsbeziehungen. Das konnte Erhard Fichtner, Beirat der PROTEC GmbH & CO. KG bestätigen. Das Unternehmen macht bereits seit 1985 Geschäfte mit dem Iran.