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Verbands-News

September 25, 2017 / GHE
GHE tagt in Nieder-Olm bei der TRACOE medical

Die GHE-Herbsttagung stand unter dem Motto Internationale Kooperationen und Afrika. Auf Einladung der TRACOE medical haben sich die GHE-Mitglieder auf dem Firmengelände in Nieder-Olm getroffen. Mechthild Kern vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz hat den Gastgeber in ihrem Grußwort als wichtigen Arbeitergeber in der Region gewürdigt.
TRACOE bündelt alle Aktivitäten von der Forschung & Entwicklung über Produktion bis zur Lagerhaltung in Nieder-Olm. Aus der Idee einer Kanüle aus weichem Kunststoff im Jahr 1958 ist nach der Firmengründung 1972 heute ein familiengeführtes Unternehmen mit 30 Millionen Euro Umsatz und mit rund 200 Mitarbeitern geworden.
Internationale Kooperationen erleichtern den Export nach Afrika
Das branchenübergreifende Managerfortbildungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) soll KMUs im Ausland helfen, Wirtschaftskooperationen mit deutschen Unternehmen zu generieren. „Handverlesene, ausländische Manager mit konkreten Geschäftsabsichten aus 18 Partnerländern werden für vier Wochen nach Deutschland eingeladen, um Management-Know-how vermittelt zu bekommen und schneller Anschluss an deutsche Märkte zu ermöglichen“, beschreibt Wolfgang Hombrecher vom BMWi das Programm der Exportunterstützung.
Das GHE-Mitglied B. Braun, Melsungen AG ist seit vielen Jahren mit eigenen Produktionsstätten und Mitarbeitern sehr aktiv in Afrika tätig. Die Mitarbeiterzahl soll von 800 (2016) bis 2020 auf über 1000 steigen. „Vor allem in den kleineren Ländern ist der Umsatz stark von Tendern abhängig“, erklärt Dr. Martin Dehmlehner, Director Sales Africa. Im Rahmen des von der Industrie finanzierten und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) durchgeführten Projektes „Afrika kommt“ hat Dehmlehner bereits einem halben Dutzend afrikanischer Nachwuchskräfte in seiner Abteilung Einblicke in die Arbeitsabläufe und Managementmethoden bei B. Braun gewähren können. „Während der zwölfmonatigen Projektdauer können beide Seiten dauerhafte Kontakte und Wirtschaftskooperationen knüpfen. Wir konnten allen Nachwuchskräften im Anschluss eine Stelle in ihrem Land zusagen“, so Dehmlehner.