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Mitglieder-News

März 4, 2019 / TRACOE medical GmbH
Ausbau von Struktur, Standort und Spektrum: TRACOE medical zieht erfolgreiche Bilanz für 2018

Umsatz der Gruppe um 10 % auf rund 33 Millionen Euro ausgebaut
Konsequente Vorbereitung auf die Medical Device Regulation
Starker Mitarbeiterzuwachs von 10,5 Prozent

Auch innerhalb des Unternehmens setzt TRACOE medical auf Verstärkung. So kann der Medizintechnikhersteller 2018 im Personalbereich einen Zuwachs um 10,5 Prozent verzeichnen. „Die Anzahl der Beschäftigten ist seit Beginn des Jahres von 200 auf rund 220 gestiegen“, so Dr. Thomas Jurisch, Geschäftsführer TRACOE medical. Darunter befinden sich auch fünf Auszubildende, die, wie alle anderen Mitarbeiter, die zahlreichen Möglichkeiten im Rahmen des ganzheitlichen Konzepts zur Personalentwicklung – „TRACOE Chancenreich“ – nutzen. Dr. Jurisch: „Weil wir nur mit kompetenten und hoch motivierten Mitarbeitern erfolgreich sein können, schaffen wir für unsere Arbeitnehmer nicht nur attraktive Entwicklungsmöglichkeiten, sondern sorgen auch dafür, dass sie sich bei uns wohlfühlen.“

Erste Tochtergesellschaft in Österreich
Ein wichtiger strategischer Schritt im vergangenen Geschäftsjahr war für TRACOE medical die Niederlassung im Nachbar- und Partnerland Österreich. Um die eigene Präsenz in Europa zu verstärken, gründete der Medizintechnikhersteller seine erste eigene Tochtergesellschaft in Salzburg, die TRACOE medical GmbH Österreich. „Mit unserem Standort in Österreich können wir unsere Kunden dort noch besser beraten und enger mit ihnen zusammenarbeiten“, sagt Köhler. Unterstützt wird die Tochtergesellschaft dabei mit der gesamten Innendienststruktur und Logistik der TRACOE medical in Deutschland.

TRACOE medical trotzt der MDR
Doch auch anderweitig zeigte das Familienunternehmen, das seit seiner Gründung von einer kleinen Spezialfirma zu einem der führenden Medizintechnikhersteller weltweit gewachsen ist, seine Stärke und Qualität. Denn TRACOE medical bereitet sich konsequent auf die Umsetzung der Medical Device Regulation (MDR) vor, die im Mai 2020 endgültig in Kraft tritt. Daneben hat der Medizintechnikhersteller zwei große Programme initiiert, die die MDR-Kompatibilität sicherstellen werden. Dass das Unternehmen diese Anstrengungen unternimmt, hat gute Gründe, denn die neue Verordnung bedeutet den größten Branchenumbruch seit Jahrzehnten. Die regulatorischen Aufwendungen seien so hoch, dass die Gefahr bestehe, dass sie für Nischenprodukte und vor allem für kleine Medizintechnikhersteller zu unüberwindbaren Hürden werden: „Wir wollen uns für die Zukunft bestmöglich aufstellen. Deshalb haben wir uns bewusst dazu entschlossen, die neuen Regularien schnellstmöglich umzusetzen“, erklärt Dr. Jurisch.

Eigene Silikonproduktion und neue Produktlinie
Die MDR stellt gerade im Bereich der Produktentwicklung sehr hohe Anforderungen an Medizintechnikhersteller. Doch das hält TRACOE medical nicht davon ab, die eigene Forschung und Entwicklung zu intensivieren. So führte das Unternehmen im Sommer 2018 die Linie „TRACOE silcosoft“ ein und vergrößert dadurch sein Angebot für Neugeborene und Kinder. Um die hohen Qualitätsstandards zu gewährleisten, errichtete TRACOE medical am Standort Nieder-Olm sogar eine eigene Silikonfertigung, in der die für die Montage des Endproduktes erforderlichen Komponenten aus Silikon hergestellt werden. Mit „TRACOE silcosoft“ intensiviert der Medizintechnikhersteller seine Tätigkeiten in einem global wichtigen Geschäftsfeld und stellt die Weichen für weiteres Wachstum in dem hoch spezialisierten Segment.

Viel vor für 2019
Auf dem Erfolg des vergangenen Geschäftsjahres will sich TRACOE medical nicht ausruhen, denn längst stehen neue Projekte ins Haus. „Die MDR wird uns auch in den kommenden Jahren weiter beschäftigen“, weiß Köhler. Auch die Standorterweiterung sei noch nicht abgeschlossen: „Wir werden die Büroflächen in Nieder-Olm ausbauen – entweder durch Aufstockung des Bestandsgebäudes oder durch einen Neubau im unmittelbaren Umfeld.“ Zudem wolle sich der Medizintechnikhersteller mit den anderen Unternehmen der XTR Gruppe noch stärker verzahnen. Im Rahmen seiner Digitalisierungsstrategie wird TRACOE medical außerdem seine ERP-Software „proAlpha“ erneuern und dessen Funktionsumfang erweitern. Köhler: „Wir sind zuversichtlich, dass wir an die tolle Entwicklung anknüpfen werden und sind schon gespannt, was 2019 sonst noch alles mit sich bringt.“