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Zukunftstarifvertrag bei Dräger Tarifparteien beenden Verhandlungen ohne Ergebnis

LÜBECK. Die Arbeitgeberseite und die IG Metall Tarifkommission bei Dräger sind in dieser Woche zu der Überzeugung gelangt, dass es derzeit kein gemeinsames Verhandlungsergebnis für einen Zukunftstarifvertrag geben kann.

Trotz des ernsthaften Bemühens beider Seiten sind die jeweiligen Positionen in einigen Punkten noch immer deutlich von einander entfernt. „Hierbei hat sich auch gezeigt, dass das gegenseitige Vertrauen offensichtlich noch nicht genug gereift ist, um sich auf eine weitergehende Lösung einzulassen“, bedauerte Andrea Mohnsame Zitterich, Konzernpersonalleiterin bei Dräger.

Daniel Friedrich, Verhandlungsführer der IG Metall Küste: „Wir haben eine Chance vertan, brennende und schwierige Fragen des betrieblichen Alltags in einer Winwin Situation gemeinsam zu lösen. Wir sollten nun die Zeit nutzen und die Grundlagen für eine zweite Chance für einen konzernweiten Tarifvertrag erarbeiten.“

Seit Mitte 2009 hatten die Verhandlungspartner an einem Zukunftstarifvertrag für Dräger gearbeitet. Hierbei ging es um verschiedene sehr komplexe und sensible Themen wie Tarifbindung, Flexibilisierung, Leistungsentgelt und Beschäftigungssicherung. Ziel war es, eine gemeinsame Lösung für alle Beschäftigten im Konzern zu erzielen. Alle Beteiligten bedauern den Ausgang der Verhandlungen. Die intensiven Gespräche haben neben den zu Tage getretenen Unterschieden jedoch auch zahlreiche Annäherungsmöglichkeiten aufgezeigt. Diese Möglichkeiten gilt es nun, in der betrieblichen Praxis durch intelligente Lösungen zu konkretisieren und nutzbar zu machen. Die Verhandlungspartner werden auch in Zukunft miteinander im Gespräch bleiben und konzernweite Lösungen anstreben.

Quelle:
Redaktion GHE/Dräger

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